Alt wie ein Baum – Auf den Spuren der 1000jährigen Eibe

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Unser heutiger Ausflug ging in das wildromantische Müglitztal. Genauer gesagt nach Schlottwitz an den Lederberg. Die Gemeinde liegt zwischen Weesenstein und Glashütte und ist ebenso von Reinhardtsgrimma aus zu erreichen.

Die 1000jährige Eibe bei Schlottwitz
Die 1000jährige Eibe bei Schlottwitz
Die Wanderung auf den Lederberg startet in der Nähe des Bahnhofs Niederschlottwitz auf dem Wanderparkplatz. Von dort führt ein Weg direkt in das „Wandergebiet Lederberg“, das mit mehreren Informationstafeln und Wandervorschlägen vorgestellt wird. Das gesamte Wandergebiet ist gut ausgeschildert. Begleitet vom Rauschen der Müglitz geht der Weg im Wald hinauf immer der Beschilderung entlang.

Zur 1000jährigen Eibe

Wir folgen auf unserer Strecke der Ausschilderung in Richtung des Naturschutzdenkmals „1000jährige Eibe“. Der Weg ist weitgehend fest und wird von mehreren Eiben, Eichen und Birken gesäumt. Am Wegesrand wächst Heidekraut und der Blick ins Tal präsentiert schöne Ausblicke in das Tal und die gegenüberliegende Tal. Das Gebiet am Lederberg ist übrigens das größte Eibengebiet in Sachsen.

Schöne Ausblicke von der Hirschsteigkuppe ins Müglitztal

Besonders sehenswert sind auch die Achatfelsen, welche bizarre Formationen preisgeben auf denen teils abenteuerliche Bäume wachsen. Nach der Eibe führt der Weg weiter Richtung Hirschsteigkuppe, von der aus sich ein schöner Blick auf das Müglitztal und Schlottwitz genießen lässt. An der Hischsteigkuppe gibt es mehrere Möglichkeiten die Wanderung fortzusetzen. So lässt sich von dort aus unter anderem ins Tal nach Schlottwitz, nach Weesenstein oder Richtung  Panoramablick Lederberg wandern. Wir entschieden uns für letzteres.

Zum Panoramablick am Lederberg

Weiterhin leicht bergauf (auf der gesamten Strecke sind 200 Höhenmeter zu überwinden) geht es über einen Wirtschaftsweg und über eine Kleewiese zum Panoramablick Lederberg, von dem aus man ein herrliches Panorama in die Sächsische Schweiz offenbart. Von Pirna über die Bastei, Lilienstein und Königsstein kann der Blick bis hinüber zum Großen Schneeberg in der Böhmischen Schweiz wandern. Eine Informationstafel zeigt die zu sehenden Berge.

Den Rückweg zum Wanderparkplatz gehen wir entlang des Edelsteigwegs hinab ins Müglitztal. Vorbei an Steinhängen führt uns der teils kurvige und leicht steile Weg wieder auf den anfangs gegangen Abschnitt. Kurz vor Ende der Tour vernehmen wir wieder das Rauschen der Müglitz und gehen in luftiger Höh den Flußlauf entlang.

Leichte Wanderung mit wunderschönen Ausblicken

Die Strecke ist größtenteils fest. Etwas Trittsicherheit ist allerdings aufgrund der herumliegenden Steine teilweise erforderlich. Der größte Teil der Strecke ist im Schatten und Halbschatten. Bei schöner (September-) Sonne kann es allerdings besonders am Nachmittag trotzdem recht warm werden.

Ein lohnenswerter Ausflug ist die kurze Wanderung allemal. Traumhafte Ausblicke, bizarre Bäume und Felsen, farbenprächtige Heidegewächse und weitere Blumen und eine herrliche Ruhe auf der Wanderung. Zahlreiche Bänke entlang des Weges laden zum Verweilen, Ausruhen und Picknicken ein. Die Wanderstrecke könnt hier ansehen und herunterladen.

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.komoot.de zu laden.

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Vom Dresdner Osten aus sind es ca. 20 Minuten mit dem Auto. Schloss Weesenschein, die Freibühne Maxen und die Uhrmacherstadt Glashütte sind nur einige Sehenswürdigkeiten in der Nähe.

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Matthias
Matthias
Als gebürtiger Vogtländer, der in Chemnitz zur Berufsschule ging, in Dresden studiert und lebt, ist mir Sachsen ans Herz gewachsen. Meine Begeisterung über die Sehenswürdigkeiten des Freisaats möchte ich gerne mit anderen teilen. Mehr über mich und den Blog erfahrt ihr auf der Über mich-Seite

2 Kommentare

  1. Hallo, wo haben Sie die Karte von der 1000jährigen Eibe her? Da sind Wege eingezeichnet, die durch private Grundstücke verlaufen und KEINE offiziellen Wege sind.
    Wir aus dem Dorf haben extreme Probleme mit Wanderern, die durch die Grundstücke laufen ohne Recht.

    1. Hallo Nicole,
      die vorgestellte Wanderung orientiert sich an den vorgeschlagenen Wanderrouten des Heimatvereins Schlottwitz. Bei den Wandertouren, die ich unternehme vermeide ich es, private Grundstücke zu erwandern. Die Wanderung ist allerdings auch schon 8 Jahre her. Zudem ist es bei OpenStreetMap- Kartenmaterial häufig so, dass Wege eingezeichnet werden, die eigentlich keine sind. Können Sie mir (gerne auch per Mail) schreiben, welche Wege dies betrifft, damit ich die Wandertour entsprechend anpassen kann.

      Vielen Dank!

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