Freizeit muss nicht immer Geld kosten. Vor allem nicht in Dresden. Erfahre, wo du kostenlos eine Menge in Dresden erleben kannst.

1) Kostenlos in die Städtischen Museen Dresden und in die Sächsischen Kunstsammlungen Dresden

Stadtmuseum Dresden
Stadtmuseum Dresden

In allen Städtischen Museen Dresdens ist der Eintritt freitags ab 12 Uhr (teilweise ab 13 Uhr) kostenlos. Ein besonders Angebot an alle Dresdner und Gäste, die sich mit der Geschichte und den Geschichten aus der Landeshauptstadt Dresden auseinandersetzen möchten oder Kunstwerke der Dresdner Geschichte bestaunen möchten. Dies betrifft zwar nicht alle Museen Dresdens, dennoch hat man eine breitgefächerte Auswahl an Museen, in die man sich freitags begeben kann. Zudem öffnen die Sächsischen Kunstsammlungen Dresden jeden Sonntag Nachmittag von 15-18 Uhr ein anderes Museum kostenfrei. Welche das sind erfährst du in meinem Beitrag.

2) Der Botanische Garten Dresden

Botanischer Garten in Dresden
Botanischer Garten in Dresden

Der von der TU Dresden betriebene Botanische Garten im Großen Garten direkt neben der Gläsernen Manufaktur ist ein sehr sehenswerter Park mit Pflanzen und Bäumen aus allen Kontinenten. Liebevoll angelegte Wege, informative Infotafeln und das Tropenhaus mit tropischen Pflanzen und Schildkröten können täglich zwischen 10 und 18 Uhr besichtigt werden. Die Öffnungszeiten sind in den Wintertagen allerdings kürzer. Zu bestaunen sind auf 3,25 ha Fläche rund 10.000 Pflanzenarten aus aller Welt. Und das alles kostenlos.

3) Der Rhododendrongarten Wachwitz

Am Rhododendronpark Dresden-Wachwitz
Am Rhododendronpark Dresden-Wachwitz

Gut versteckt in den Elbhängen zwischen Loschwitz und Pillnitz liegt der Rhododendrongarten Wachwitz mit seinen vielen, farbenprächtigen Rhododendren aus aller Welt. Auch hier ist der Eintritt kostenlos. Weitere Infos zum Rhododendrongarten Wachwitz findest du in meinem Beitrag.

4) Der Bismarckturm in Dresden-Räcknitz

Bismarcksäule Dresden Räcknitz
Bismarcksäule Dresden Räcknitz

Eines der schönsten Panoramen über das Stadtgebiet Dresdens hat man vom Bismarckturm in Räcknitz. Direkt zu Füßen liegt das nicht weit entfernte Unigelände. Die historischen Gebäude der Altstadt ist von der 23 Meter hohe Feuersäule ebenso bestens zu erkennen. Bei guter Sicht kann man bis in die Sächsische Schweiz und die Radebeuler Elbhänge mit dem Spitzhaus blicken. Von Donnerstag bis Sonntag und an Feiertagen kann der Turm kostenfrei besichtigt werden.

5) Wandern in der Heide oder durch die Linkselbischen Täler

Morgens in der Dresdner Heide
Morgens in der Dresdner Heide

Eine Freizeitaktivität, die nie Geld kostet ist Wandern. Und dafür sind die linkselbischen Täler, wie der Zschonergrund, das rechtselbische Tal des Friedrichsgrund bei Pillnitz oder auch die Dresdner Heide perfekt gemacht. Die Täler und die Heide warten mit einigen Highlights auf deine Entdeckung. Und was gibt es schöneres, als bei einer Wanderung an einem schönen Aussichtspunkt zu rasten und zu picknicken und dabei dem Rauschen des Windes im Blätterdach und dem Vogelgezwitscher zu lauschen?

6) Fahrradtour entlang der Elbe

Schloss Pillnitz
Schloss Pillnitz

Eine kleine Vorstellung von der Größe Dresdens bekommt man bei einer Radtour entlang der Elbe. Wer den Dresdner Teil des Elberadwegs beradeln will, der kommt auf der Strecke von Dresdens Ostgrenze nahe der Elbfähre Pillnitz bis hin nach Niederwartha auf knapp 25 Kilometer. Entlang des Weges kommt man an allen Highlights Dresdens mehr oder weniger vorbei. Schloss Pillnitz, der Fernsehturm, das Blaue Wunder, die Elbschlösser, Dresdens Altstadt, die Gohliser Windmühle – alle liegen sie in Reichweite des Elberadwegs. Aufsatteln kann man auf seiner Radtour innerhalb Dresdens eigentlich überall. Fährt man die Strecke zu seinem Ausganspunkt zurück hat man mit knapp 50 Kilometern und jeder Menge Sightseeing eine schöne Tagestour unternommen.

7) Altstadtrundgang in Dresden

Semperoper Dresden
Semperoper Dresden

Sightseeing ist – von Museen abgesehen – meist kostenlos. Dresdens Altstadt ist reich bestückt mit Sehenswürdigkeiten. Ein Rundgang durch Dresdens Altstadt und die bunte Neustadt ist einen Ausflug wert, der auch wieder nichts kosten muss. Sämtliche Sehenswürdigkeiten, wie die Brühlsche Terrasse, der Zwinger, die Frauenkirche, Kreuzkirche und Hofkirche stehen den Touristen kostenlos zur Besichtigung offen. Auch gibt es in der Neustadt allerhand zu entdecken. Die Kunsthofpassagen sind mehr als sehenswert und dürfen bei keinem Stadtrundgang fehlen.

8) Geocaching durch Dresden

Noch mehr Spaß macht so ein Altstadtrundgang mit einem GPS-Gerät und dem Aufspüren von kleinen versteckten Botschaften im gesamten Stadtgebiet. Auch hier gilt: Großer Spaß für ganz kleines Geld. Selbst wer denkt, Dresden zu kennen kann bei dem Aufspüren der Caches seine Stadt neu kennenlernen.

9) Konzerte zu den Filmnächten am Elbufer

Wie oft hat man sich schon geärgert, dass ein großer Künstler oder eine bekannte Band in Dresden auftritt, aber keine Tickets mehr verfügbar sind? Besonders die Konzerte am Elbufer zu den Filmnächten sind rasend schnell ausverkauft. Ob Die Ärzte, Roland Kaiser oder andere nationale oder internationale Größen – die Tickets sind immer schnell weg. Gut, dass das Areal um die Filmnächte so riesig ist und zum Mithören einlädt. Rings um das Gelände sind dann bei den großen Konzerten zahlreiche Picknickdecken zu sehen, auf denen es sich die Dresdner gemütlich machen. Die Stimmung ist zwar nicht das selbe, aber zum Mithören ist ein Platz auf der Elbwiese vor der traumhaften Altstadtkulisse auf jeden Fall lohnenswert.

10) Stadt- und Stadtteilfeste in Dresden

Auch das Stadtfest Dresden, mit seinem atemraubenden Abschlussfeuerwerk und die zahlreichen Feste der Stadtteile, wie das Inselfest in Laubegast, die Bunte Republik Neustadt, das Dixielandfestival auf der Prager Straße im Mai oder das Neustadtfest laden die Besucher ein, fröhliche und ausgelassene Stunden zu verbringen. Der Eintritt ist hier kostenfrei. Und so kommt es vor, dass man hier in den Genuss regionaler, nationaler oder internationaler Bands kommt. Und das ganze oftmals kostenfrei. Lediglich den Versuchungen von Bratwurst, Langos und Bierständen muss man wiederstehen, will man ein komplett kostenloses Event erleben.

 

Matthias
Als gebürtiger Vogtländer, der in Chemnitz zur Berufsschule ging, in Dresden studiert und lebt, ist mir Sachsen ans Herz gewachsen. Meine Begeisterung über die Sehenswürdigkeiten des Freisaats möchte ich gerne mit anderen teilen. Mehr über mich und den Blog erfahrt ihr auf der Über mich-Seite

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.