Print liegt wieder im Trend. Vor allem wenn es um Special-Interest-Themen geht. Und daran versucht sich auch einer meiner Bloggerfreunde mit seinem ersten Print-Produkt. Der Sandsteinblogger geht in sein eigentliches Terrain. Outdoor, weg vom Bildschirm. Hier meine Eindrücke zur Ausgabe eins.

Der Sandsteinblogger – Outdoor-Magazin für die Sächsische Schweiz

Magazin Sandsteinblogger
Magazin Sandsteinblogger

Getroffen habe ich Hartmut auf dem Bergsichten-Festival im Hörsaalzentrum der TU Dresden. Voller Stolz präsentierte er hier sein Offline-Erstlingswerk. Den Sandsteinblogger als Magazin. Ein Experiment sei es, verriet er mir an seinem Festivalstand, dass er hier austestet und bei Gelingen künftig vorerst jährlich wiederholen möchte. Alle Texte sind von ihm geschrieben, lediglich Honorarfotografen und einen Designer hat er für sein erstes Druckprodukt eingekauft.

Für mich war ziemlich schnell klar, dass ich dieses Experiment unterstütze und unbedingt ein Exemplar kaufen möchte. Die Vorfreude war riesig, als ich von Hartmuts Ankündigung auf Facebook erfuhr. Ich hatte kurzzeitig überlegt ihn am Freitag an seinem Festivalstand zu besuchen, war dann aber erst Samstag vormittag dort und damit leider nicht der erste Käufer seines Magazins.

Mit seinem Magazin springt der Sandsteinblogger Hartmut Landgraf auf den Outdoor-Magazin-Zug rund um Walden, Wanderlust und Co. Sein Fokus liegt auf der Sächsischen Schweiz und erzählt Hintergrundstories, stellt Personen und ihre Geschichte vor. Dabei geht es nicht um Beschreibungen von Wanderungen und Sehenswürdigkeiten, sondern um die Geschichten und Stories im Elbsandstein.

Einige der Artikel habe ich schon auf seinem Blog gelesen, andere noch nicht. Man könnte das Magazin als „Best of Sandsteinblogger“ bezeichnen. Die Optik ist ansprechend und gelungen, die Fotos richtig klasse. Dass unser Sandsteinblogger Talent fürs Schreiben hat, beweist er ja auf seinem Blog schon seit fast einem Jahr. Aber in einem Magazin, dass nicht nur von der Größe und Design an National Geographic erinnert, machen sich seine Geschichten noch besser.

Blick ins Heft des Sandsteinbloggers
Blick ins Heft des Sandsteinbloggers

Dabei sind die Themen des Hefts breit gestreut, ohne aber den Fokus zu verlieren. Ob es Experimente in der Einsamkeit einer Berghütte in der Sächsischen Schweiz sind, Interviews mit Reinhold Messner und mit Herrn Butter von der Nationalparkverwaltung, oder Berichte aus der Kletterszene, über Abenteurer und Abenteuer in der Sächsischen Schweiz oder aus dem fernen Yellowstone-Nationalpark (USA), Hartmut schafft es mit seinen Stories dich als Leser zu mehr Draußenzeit zu animieren.

Der Begriff ist übrigens nicht ganz zufällig gewählt. Draußenzeit ist der Name von Hartmuts Redaktionsbüro in Dresden.

In meinen Augen ist das Experiment Sandsteinblogger als Magazin mehr als gelungen. Die Aufmachung hochwertig, das Magazin handlich und die Stories rund um die Sächsische Schweiz gelungen. Bleibt mir nur zu wünschen, dass das Magazin mit seiner 1000er Erstauflage weggeht wie warme Semmeln und ich künftig mehr vom Elbsandsteingebirge zu lesen bekomme. Freunde der Sächsischen Schweiz werden das Heft gerne in ihren Händen halten und die Stories schnell verschlingen.

Das Magazin könnt ihr in ausgewählten Bergsportläden der Region erwerben, solange der Vorrat reicht. Sicherlich verrät Euch der Sandsteinblogger auch mehr auf seiner Internetseite.

Mir bleibt zum Schluss nur noch eins zu sagen: Viel Erfolg, Hartmut!

Matthias
Als gebürtiger Vogtländer, der in Chemnitz zur Berufsschule ging, in Dresden studiert und lebt, ist mir Sachsen ans Herz gewachsen. Meine Begeisterung über die Sehenswürdigkeiten des Freisaats möchte ich gerne mit anderen teilen. Mehr über mich und den Blog erfahrt ihr auf der Über mich-Seite

4 Kommentare

  1. Super Sache! Wir brauchen mehr gute Magazine und es ist auch eine tolle Idee, wie man Offline-Leser vielleicht in die Blogosphäre bringen kann. Bin gespannt, wie sich das verkauft.

    Einen Tipp hab ich noch für dich, Matthias: Hartmut hat bestimmt über Reinhold Messner geschrieben, nicht über Messmer – oder? 😉

    LG, Jenny

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