Wer Tante Käthe in Meißen besuchen will braucht gute Nerven. Und beeilen sollte man sich auch – die Besuchstermine sind selten und schnell vergriffen. Ein ungewöhnlicher Keller in Meißen sorgt für gruselige Momente.

Das Obscurum Meißen – Ein Gruselkeller der besonderen Art.

Liebevolle Dekoration des Gruselkellers
Liebevolle Dekoration des Gruselkellers

In den Kellerräumen einer Meißner Werbeagentur in der Görnischen Gasse 37 befindet sich der  schaurig-schöne Gruselkeller „Meißner Obscurum“, der seine Besucher zu gruseligen Geschichten und Dinnerabenden einlädt und dabei allerhand aus dem Mittelalter und der damaligen Meißner Bevölkerung zu berichten weiß. Eine alte Steintreppe hinab führt der Weg vorbei an liebevoll dekorierten Wänden mit allerlei Sehenswertem aus vergangenen Tagen.

Schaurig-schöner Gruselkeller Meißner Obscurum
Schaurig-schöner Gruselkeller Meißner Obscurum

Utensilien eines Einsiedlers, der nicht so recht wusste wohin mit all seinen Dekoelementen, Gemälden, Gläsern und Geräten säumen Decken, Stufen und Wände. Im Gewölbekeller finden sich allerlei Folterinstrumente, Operationsbesteck, Sezierwerkzeuge und Ungetier. Eine ideale Umgebung für Gruseldinner, Mord- und Foltergeschichten oder auch für literarische Abende zur Meißner Kunst- und Kultur-Nacht. Bei entstprechendem Ambiente werden dann Geschichten von Edgar-Allen Poe vorgelesen.

Auch für Privatveranstaltungen – wie in meinem Fall – kann man den Keller mieten und so für unvergessliche Firmenfeste oder Privatfeiern bei seinen Gästen sorgen.

Tante Käthe wohnt den Veranstaltungen bei
Tante Käthe wohnt den Veranstaltungen bei

Tante Käthe wohnt übrigens allen Veranstaltungen bei. Doch Vorsicht, die Frau ist schon etwas älteren Semesters und auf einen Rollstuhl angewiesen.

Der Keller war Teil des unterirdischen Meißens, dass in früheren Tagen die Kellerräume miteinander verband um schnell fliehen zu können. Von dieser Zeit zeugen die vermauerten Durchgänge in den beiden Räumen.

Bildnachweis: Die Bilder wurden vom Meißner Obscurum zur Verfügung gestellt.

Matthias
Als gebürtiger Vogtländer, der in Chemnitz zur Berufsschule ging, in Dresden studiert und lebt, ist mir Sachsen ans Herz gewachsen. Meine Begeisterung über die Sehenswürdigkeiten des Freisaats möchte ich gerne mit anderen teilen. Mehr über mich und den Blog erfahrt ihr auf der Über mich-Seite

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