Du warst schon das ein oder andere Mal in Dresden und möchtest dem Elbflorenz mal wieder einen Besuch abstatten und dabei nicht auf altbekannten Touristenpfaden durch die Stadt wandeln? Dann habe ich hier eine Inspirationsquelle von Ausflugszielen für deinen Dresden-Besuch für Dich!

Freitag ab um 1 macht jeder seins. Deine Anreise nach Dresden

Es wird Zeit, dich auf den Weg nach Dresden zu begeben. Je nachdem, wie weit dein Weg ist, solltest du eigentlich schon auf dem Weg sein, um dem Pendlerverkehr auf Sachsens Autobahnen und den kilometerlangen Staus rund um das Dreieck Nossen zu entgehen.

Noch besser reist du nach Dresden mit der Bahn an (ab Leipzig sogar mit dem ICE) oder du fliegst aus den großen Städten Deutschlands nach Dresden. Dein erstes Ziel ist dein Hotel. Wie wäre es zum Beispiel mit dem zentral gelegenen Hyperion Hotel am Schloss. Die Zimmer der deutschen Hotelkette werden dich begeistern und das Frühstück wird dir in jedem Falle schmecken.

Blick vom Hausmannturm auf die Frauenkirche
Blick vom Hausmannturm auf die Frauenkirche

Dein Freitag-Abend, so individuell wie du

Ob Sempernopernball Ende Januar, das Filmfest im April, Dixieland im Mai, die Filmnächte im Sommer, das Stadtfest und die Stadtteilfeste oder aber die Jazztage im November beziehungsweise die Weihnachtsmärkte Dresdens im Dezember. Gestalte deinen Freitag-Abend so wie du magst und tauche ins Dresdner Veranstaltungsleben ein. Oder lass dich kulinarisch an allen Ecken verwöhnen und genieß heimische und ferne kulinarische Spezialitäten in der Altstadt oder Neustadt. Der Abend gehört dir!

Der Samstag – Dein Tag in der Dresdner Neustadt

Nach deinem genussvollen Frühstück im Hyperion geht’s über die Elbe in die Äußere Neustadt auf eine ganz besondere Tour durch das Gründerzeitviertel in Dresdens Stadtviertel mit seiner jungen Bevölkerung.

Mit Leni durch die kulinarische Neustadt

Begleitet Leni Diener auf ihrer ganz speziellen Stadtrundführung. Erfahrt in der Neustadt viel über die Wirtschaft zu Gründerzeiten und die Reste von Charlies der Neustädter Schokoladenfabrik. Leni führt euch durch das Zentrum der Schokoladenkultur. Hier wurde im 19. Jahrhundert die Milchschokolade erfunden. Doch diese Infos sind eigentlich nur Nebensache bei Lenis Führungen. Viel wichtiger ist der Wahldresdnerin das Essen. Mit Tasty Dresden gehst du auf kulinarische Entdeckungstour durch die Dresdner Neustadt oder auch andere Stadtviertel und entdeckst ganz nebenbei grüne Hinterhöfe, kleine Lädchen und kulinarische Leckerbissen in kleinen Imbissen und Spezialitätenläden.

Leckere Stullen im Stullenbüro
Leckere Stullen im Stullenbüro

Wie zum Beispiel das Stullenbüro. Wenn Luisa Dlugay ihre Stullen oder besser sächsisch Bemmen schmiert, hat das nichts mit dem alten Butterbrot zu Schulzeiten zu tun, sondern ist vielmehr ein kulinarisches Meisterwerk. Vollkornbrote mit wöchentlich wechselndem Belag sorgen für eine gesunde Ernährung und hinreichend Sättigung. Natürlich kostest du nur kleine Häppchen der mit Dattel-Feige-Curry-Creme belegten Schnittchen. Doch diese Kostprobe wird dich begeistern! Prädikat: Leggor.

Frisches Essen im Sproutfood Dresden
Frisches Essen im Sproutfood Dresden

Ebenso lecker geht es weiter ins Sprout Food. Regionale, saisonale Gemüsesorten und Pasta oder Kartoffeln werden zu verschiedenen kleinen Salaten verarbeitet, die in einer kleinen oder großen Portion nach eigenem Gusto kombiniert werden können. Der kleine Laden auf der Rothenburger Straße verarbeitet Lebensmittel von regionalen Bauern und setzt mit seinem Konzept einen wertvollen Beitrag zu gesunder Ernährung.

Auf Entdeckungsreise durch die Kunsthofpassagen.

gefunden in der Kunsthofpassage
gefunden in der Kunsthofpassage

Auf deiner Tour wird dich Leni sicherlich auch durch die Kunsthofpassagen der Dresdner Neustadt führen. Hier solltest du nach deinem Mittagessen unbedingt noch ein wenig verweilen und in den kleinen Läden und Boutiquen stöbern. Bierfreunde kommen im Hopfenkult Craftbeer-Store auf ihre Kosten, Pflanzenliebhaber finden im liebevoll dekorierten Blumenladen in blüte ihre neue botanische Dekoration und Mode- und Schmuckfreunde finden in den kleinen Ateliers ihr neues Lieblingsstück.

Ein idyllischer Blumenladen in der Kunsthofpassage
Ein idyllischer Blumenladen in der Kunsthofpassage

Zu jeder halben Stunde (ausgenommen Winter) kannst du tagsüber der Wassermusik lauschen und die Kunstkonstruktion im Hof der Elemente bewundern. Im Hof der Tiere begibst du dich auf die Suche nach den Schweinesteinen und im Hof der Fabelwesen tauchst du in fantasievolle Geschichten ein.

Schwarztee-Verkostung im Teerausch
Schwarztee-Verkostung im Teerausch

Auf jeden Fall solltest du dir einen Abstecher in Elke Werners Teerausch vornehmen. Seit 2012 entführt euch die Dresdnerin in die Welt des Weißen, Grünen und Schwarzen Tees samt seiner kreativen Mischungen. In Seminaren erfährst du mehr über die Teephilosophie und kannst deinen Lieblingstee finden. Elke weiß, wovon sie spricht, ist sie doch gelernte Teesomélière und besucht Teebauern in Japan mehrfach und regelmäßig.

Nach deiner Rundtour in der Neustadt gehst du wieder ins Hotel dich erholen und schick machen. Im Spa in den historischen Gemäuern des Hauses wirst du Entspannung von den Reisestrapazen finden. Doch nicht so lange. Denn dein Abendprogramm ist bereits seit Wochen geplant und reserviert. Auf geht’s zu humorvoller, kulinarischer Kultur!

Ab ins Carte Blanche.

Im Carte Blanche
Im Carte Blanche

In der Dresdner Neustadt nahe der berühmten Pfund’s Molkerei befindet sich Europas größtes Travestie-Theater. Im Carte Blanche präsentieren die Männer um Zora Schwarz ihr ganzes charmantes Können und verzaubern das Publikum mit jeder Menge Humor, Eleganz und Leidenschaft in einer frivolen Art, die man den Herren in Damenkostümen immer verzeiht. Egal, wie weit die Witze auch manchmal unter die Gürtellinie gehen mögen.

Als Besucher erwartet ein Abendessen á la Carte und eine zweistündige Show mit einem bunten Mix aus Interpretationen berühmter Musicalstücke, improvisierter Comedy mit dem Publikum und eine Reihe pompöser Kostüme und Maskeraden. Und das seit mittlerweile knapp 15 Jahren.

Sei gefasst darauf, dass du Teil der Bühnenshow wirst, wenn du zu nah an der Bühne sitzt. Zudem solltest du dich auf die Überraschung am Ende einer jeden Carte-Blanche-Travestie-Show freuen.

Der Sonntag – Im Zeichen des Barock

Blick vom Hausmannturm auf die Semperoper
Blick vom Hausmannturm auf die Semperoper

Den Sonntagmorgen startest du am besten gegenüber des Hyperion-Hotel im Dresdner Schloss. Denn der Haußmannturm ist dein erstes Tagesziel. Von hier oben genießt du einen Blick auf das barocke Dresden mit der Hofkirche nebenan, der Frauenkirche in Reichweite und dem Zwinger und der Semperoper zu deinen Füßen. Genieße den Rundblick lange und präge ihn dir gut ein. Denn gleich begibst du dich auf Zeitreise in eine 300 Jahre vergangene Zeit.

Ein Besuch im Panometer Dresden – 360 Grad barockes oder zerstörtes Dresden

Frauenkirche im Panometer Dresden
Frauenkirche im Panometer Dresden

Etwas außerhalb des Zentrums aber doch relativ leicht zu erreichen befindet sich das Panometer Dresden im Gasometer Dresden-Reick, grob gesagt auf der anderen Seite des Großen Gartens. Und in einem der altehrwürdigen Gasspeicher befindet sich Yadegar Asisi’s Meisterwerk: Das Panometer Dresden.

Ein imposantes Panorama von 27m Höhe und 107m Umfang präsentiert Dresdens Altstadt und Umland an zwei seiner bedeutendsten historischen Phasen. Dem barocken Glanz Dresdens im 18. Jahrhundert folgt im Wechsel Dresdens Zerstörung im zweiten Weltkrieg.

Altstadtblick im Panometer
Altstadtblick im Panometer

Von einer 15m hohen Besucherplattform tauchst du mitten in das Riesenrundbild Dresdens ein und lässt den Glanz oder die Zerstörung auf dich wirken.  Begib‘ dich auf eine detailverliebte Suche im Motiv und tauche in das alltägliche Geschehen in Dresdens Gassen ein. Eins kann ich dir versprechen: Dir wird das Panometer gefallen und du wirst mehr sehen wollen. Gut, dass es in Leipzig noch ein Panometer gibt.

Detailszene aus Dresden im Barock - Panometer
Detailszene aus Dresden im Barock – Panometer

Von Mitte Januar bis Mitte April zeigt das Panometer Dresden „Dresden 1945„. Im Anschluss ist wieder das barocke Dresden hin Reick beheimatet.

Genieße deinen Aufenthalt in Dresden und entdecke die Stadt mal anders!

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung der Panometer GmbH.

Matthias

Als gebürtiger Vogtländer, der in Chemnitz zur Berufsschule ging, in Dresden studiert und lebt, ist mir Sachsen ans Herz gewachsen. Meine Begeisterung über die Sehenswürdigkeiten des Freisaats möchte ich gerne mit anderen teilen. Mehr über mich und den Blog erfahrt ihr auf der Über mich-Seite

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