Eine kleine Attraktion südlich von Grimma ist die Klosterruine Nimbschen mit einer stilvollen Hotelanlage in den ehemaligen Stallungen und Speicheranlagen des alten Klostergutes.

Klosterruine Nimbschen

Klosterruine Nimbschen
Klosterruine Nimbschen

Inmitten von herrlich alten Buchen- und Eichenbeständen sind heute noch die Überreste des Kloster Marienthron zu besichtigen. Die imposanten Reste des Klosters geben einen guten Einblick in die damalige Größe des Gebäudes. 3 Seiten sind noch vorhanden. Teils zusammenhängend, teils alleinstehend künden die Gemäuer von lange vergessenen Zeiten, als Katharina von Bora noch im Kloster weilte. Als spätere Ehefrau Martin Luthers arbeitete die Nonne bis 1523 in Nimbschen. Da zeugte das 1243 erbaute Kloster schon fast von einer 300 jährigen bewegten Geschichte.

Klostergut Nimbschen – stilvolle Hotelanlage mit Freizeitmöglichkeiten

Dekoration Klosterhof Nimbschen
Dekoration Klosterhof Nimbschen

Die einstigen Stallungen und Speicheranlagen sind mittlerweile eine stilvolle Hotelanlage geworden, die sich für Feierlichkeiten aller Art eignet. Ob Hotelrestaurant, Klosterschänke oder Bowlinggewölbe – Firmenfeiern, Hochzeiten oder Familienfeiern können im großen Vierseitenhof gefeiert werden. Dieser präsentiert sich liebevoll restauriert und dekoriert mit großer Innenwiese, kleinem Garten und Steinwegen von seiner schönsten Seite. Minigolf, Beachvolleyballfelder und ein Fitnessstudio laden zu allerlei Aktivitäten ein.

Fazit – Beindruckende Ruine mit schönem Hotel

Idyll am Kloster Nimbschen
Idyll am Kloster Nimbschen

Alle, die in Grimma verweilen sollten sich einen vormittag Zeit nehmen und das Kloster Nimbschen besuchen. Der Zahn der Zeit hat sichtlich genagt an der Ruine. Doch gerade deswegen zieht es die Blicke auf sich und lässt einen in die Zeit der Reformation zurückversetzen.

Der Weg zur Fähre ist nicht weit, so dass sich ein kleiner Abstecher ins wunderschöne Bauerndorf Höfgen anbietet.

Matthias
Als gebürtiger Vogtländer, der in Chemnitz zur Berufsschule ging, in Dresden studiert und lebt, ist mir Sachsen ans Herz gewachsen. Meine Begeisterung über die Sehenswürdigkeiten des Freisaats möchte ich gerne mit anderen teilen. Mehr über mich und den Blog erfahrt ihr auf der Über mich-Seite

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