Unsere Frühlings-Wanderung startete am Parkplatz nahe der Gaststätte Lindengarten in Rathewalde. Am Parkplatz befindet sich auch eine Bushaltestelle. Eine Anreise mit Bus zum Ausgangspunkt der Wanderung ist also ohne weiteres möglich.

Hinauf durch die Schwedenlöcher zum Steinernen Tisch

Der Anfang der Wanderung führt hinab in den Amselgrund vorbei an der Rathewalder Mühle. Erste Höhenmeter sind schnell überwunden, da der Weg zügig bergab geht. An der ersten größeren Gabelung entschieden wir uns den Weg hinauf über die Schwedenlöcher zu gehen. Wer es weniger anstrengend mag, geht den Weg weiter geradeaus hinunter an die Elbe.

Ihren Namen haben die Schwedenlöcher, die eigentlich eine Schlucht sind, aus den Zeiten des 30jährigen Kriegs, als die Rathewalder Bauern in der Schlucht Zuflucht vor schwedischen Soldaten suchten, die ihren Ort zerstörten.

Der Aufstieg ist etwas anstrengender. Innerhalb eines Kilometer überwinden wir 130 Höhenmeter. Oben angekommen kann man nahe der Ganshütte eine wunderbare Aussicht auf die Basteigruppe genießen. Weiter führt der Weg nun über die Basteistraße vorbei am Steinernen Tisch. Der Tisch aus Elbsandstein wurde 1710 anlässlich einer Jagd von August dem Starken errichtet. Anschließend führt der Weg durch den Schwarzberggrund nach Wehlen hinab.

Entlang des Elberadwegs

In Wehlen lässt sich das bunte Treiben ein wenig genießen. Insbesondere bei schönem Wetter sind viele Touristen im Kurort, der per Fähre, Elberadweg, Elbdampfer,  Auto und zu Fuß erreichbar ist. Entlang des Elberadwegs führt unsere Wanderung in das nahegelegene Rathen an der Elbe. Der Elberadweg verlangt einiges an Geduld, da dieser stark frequentiert durch Fußgänger und Radfahrer ist. Eine Alternative ist der Haldenweg oberhalb des Radwegs.

In Rathen angekommen geht es wieder hinauf durch den Amselgrund, vorbei am Amselfall und dem Amselsee. Kurz vor dem Amselsee lohnt sich ein Abstecher linkerhand zur Felsenbühne Rathen auf der in den Sommermonaten zahlreiche Theater- und Musicalstücke aufgeführt werden.Die ca. 13km lange Wanderstrecke, die in entgegengesetzter Richtung etwas leichter zu laufen ist eignet sich auch für Familien und ist alles in allem einfach zu bewältigen. Das Wandernetz entlang des Weges ist sehr umfangreich und lädt zu weiteren Abstechern ein.

Matthias
Als gebürtiger Vogtländer, der in Chemnitz zur Berufsschule ging, in Dresden studiert und lebt, ist mir Sachsen ans Herz gewachsen. Meine Begeisterung über die Sehenswürdigkeiten des Freisaats möchte ich gerne mit anderen teilen. Mehr über mich und den Blog erfahrt ihr auf der Über mich-Seite

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